Euro­päi­scher Unfall­be­richt

Der Euro­päi­sche Unfall­be­richt erleich­tert die Auf­nah­me eines Unfall­scha­dens im euro­päi­schen Aus­land. Kommt es dort zu einem Ver­kehrs­un­fall, füllt ein­fach einer der Betei­lig­ten den Unfall­be­richt aus. Der ande­re Betei­lig­te legt den Unfall­be­richt in sei­ner Spra­che dane­ben und liest mit.

Da alle Fra­gen num­me­riert sind, gibt es kei­ne Ver­ständ­nis­schwie­rig­kei­ten. Inhalt­lich und gra­fisch ist der Euro­päi­sche Unfall­be­richt völ­lig iden­tisch, egal in wel­cher Spra­che er ver­fasst ist, und genießt daher euro­pa­weit eine hohe Akzep­tanz. In den meis­ten euro­päi­schen Län­dern ist das Mit­füh­ren bereits eine Selbst­ver­ständ­lich­keit.

Bei einem Unfall bist du so gut gerüs­tet!

Ein Euro­päi­scher Unfall­be­richt genügt für zwei betei­lig­te Fahr­zeu­ge. Soll er wirk­sam sein, müs­sen bei­de Fah­rer den Unfall­be­richt unter­schrei­ben — im Nach­hin­ein sind kei­ne Ände­run­gen zuläs­sig.

Trotz die­ser Erleich­te­rung emp­feh­len Exper­ten, bei jedem Ver­kehrs­un­fall im Aus­land die Poli­zei zu ver­stän­di­gen, da bei Aus­rei­se und Grenz­kon­trol­le die behörd­li­che Unfall­be­stä­ti­gung ver­langt wer­den kann und Urlau­ber mit einem beschä­dig­ten Fahr­zeug leicht in den Ver­dacht der Fah­rer­flucht gera­ten kön­nen.

Unmit­tel­bar nach dem Unfall soll­test Du sofort Dei­ne Ver­si­che­rung kon­tak­tie­ren. Die­se gibt Dir dann alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen, um den Scha­den rei­bungs­los zu regu­lie­ren.

Bit­te dru­cke Dir zwei Exem­pla­re aus, damit Du gege­be­nen­falls Dei­nem Unfall­be­tei­lig­ten auch ein Exem­plar aus­hän­di­gen kannst.

Ein Exem­plar kannst Du inklu­si­ve einer Anwen­dungs­bro­schü­re auch kos­ten­los beim Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft e.V. (GDV)anfor­dern.

Dos und Don’ts nach einem Unfall

  • Schil­de­re den Her­gang des Unfalls im Unfall­be­richt kurz und klar.
  • Auf Bewer­tun­gen oder Ver­mu­tun­gen soll­test Du ver­zich­ten.
  • Erken­ne am Unfall­ort nie Dei­ne Schuld am Unfall an, weder münd­lich noch schrift­lich um dich vor recht­li­chen Fol­gen zu schüt­zen.
  • Auch bei Baga­tell­schä­den soll­test Du nichts vor Ort bezah­len.
  • Foto­gra­fie­re den Unfall­scha­den von allen Sei­ten mit dem Han­dy.
  • Wenn es Unfall­zeu­gen gibt, dann notie­ren Dir deren Adres­sen.
  • Bei einem Unfall­scha­den im Aus­land fra­ge den Fah­rer des geg­ne­ri­schen Fahr­zeugs nach der „Grü­nen Kar­te“. Vie­le füh­ren die­sen Ver­si­che­rungs­nach­weis mit, auch wenn er in den meis­ten EU-Län­dern nicht mehr ver­pflich­tend ist. Dar­aus ent­nimmst Du alle Daten.

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann teile ihn gern!

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on email

Das könnte dir auch noch gefallen

Low Rider S Trip­le

Wir haben uns in Stuhr drei Low Rider S geschnappt und ein biss­chen mit der Farb­pa­let­te gespielt. Unse­re Wahl fiel auf Oran­ge, Rot und Tür­kis.

Weiterlesen »

We are the Cham­pions

Die Har­­ley-Davi­d­­son Heri­ta­ge Clas­sic 114 meis­ter­te sou­ve­rän einen 50.000-Kilometer-Marathon Wenn ein Bike zwei Jah­re lang von pro­fes­sio­nel­len Motor­rad­jour­na­lis­ten bewegt wird, ist Schon­gang ein Fremd­wort. Im

Weiterlesen »