Live­Wire fährt Welt­re­kord ein

Am 4. Sep­tem­ber stell­te die Har­ley-David­son Live­Wire auf einem Drag Strip sowohl in punc­to erziel­ter Beschleu­ni­gung als auch hin­sicht­lich der Höchst­ge­schwin­dig­keit einen neu­en Rekord für elek­trisch ange­trie­be­ne Seri­en­mo­tor­rä­der auf. Angel­le Sam­pey aus dem „Har­ley-David­son Screa­m­in’ Eagle/Vance & Hines“-Team, ihres Zei­chens drei­ma­li­ger Pro-Stock-Motor­cy­cle-Cham­pion, stieg zu die­sem Zweck von ihrer FXDR-Pro-Stock-Wett­be­werbs­ma­schi­ne auf die Live­Wire um. Mit dem E‑Bike fuhr sie einen Welt­re­kord auf der Vier­tel- und der Ach­tel­mei­le ein, wobei sie die Ach­tel­mei­le (201,17 m) in 7,017 Sekun­den und die Vier­tel­mei­le (402,34 m) in 11,156 Sekun­den und mit einer maxi­ma­len Geschwin­dig­keit von 110,35 mph (177,59 km/h) zurück­leg­te. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit der 2020er-Live­Wire ist elek­tro­nisch auf die­ses Tem­po begrenzt.

Die Rekor­de wur­den wäh­rend der Exhi­bi­ti­on Runs bei den Den­so Spark Plugs NHRA U.S. Natio­nals auf dem Lucas Oil Race­way in India­na­po­lis auf­ge­stellt. Sie unter­strei­chen den Anspruch von Har­ley-David­son, zu einem füh­ren­den Anbie­ter in der zwei­räd­ri­gen Elek­tro­mo­bi­li­tät zu wer­den.

„Wirk­lich erstaun­lich“, kom­men­tier­te Sam­pey. „Ich habe zum ers­ten Mal auf einer Live­Wire geses­sen und konn­te es kaum erwar­ten, mit dem Motor­rad auf die Stre­cke zu kom­men. Die Live­Wire lässt sich extrem leicht fah­ren – ein­fach Gas geben genügt und dann geht wirk­lich mäch­tig die Post ab!“

Sam­pey und ihre „Har­ley-David­son Screa­m­in’ Eagle/Vance & Hines“-Teamkollegen Andrew Hines und Ed Kra­wi­ec lie­fer­ten sich zuvor eine Rei­he von Beschleu­ni­gungs­du­el­len, in denen Sam­pey die schnells­ten Zei­ten fuhr. Mit drei Pro-Stock-Motor­cy­cle-Cham­pion-Titeln (2000–2002) und 43 Pro-Stock-Motor­cy­cle-Ein­zel­sie­gen ist sie die erfolg­reichs­te Frau in der Geschich­te des US-Motor­sports.

Die Live­Wire ist das ers­te elek­trisch ange­trie­be­ne Motor­rad eines Groß­se­ri­en­her­stel­lers. Als High­tech­pro­dukt bie­tet sie ein außer­ge­wöhn­lich dyna­mi­sches Fahr­erleb­nis, einen fas­zi­nie­ren­den Look und das Fee­ling einer ech­ten Har­ley-David­son. Kup­peln und Schal­ten gehö­ren bei ihr der Ver­gan­gen­heit an. Um zu beschleu­ni­gen, reicht eine Dre­hung am Gas­griff.

Wie Sam­pey in India­na­po­lis ein­drucks­voll bewies, lie­fert der Har­ley-David­son-Reve­la­ti­on-Antriebs­strang enor­men Druck ab der ers­ten Rad­um­dre­hung. Die Live­Wire beschleu­nigt in rund drei Sekun­den von 0 auf 60 mph (96,56 km/h) und für den Durch­zug von 60 bis 80 mph (96,56 km/h bis 128,75 km/h) ver­ge­hen nur rund 1,9 Sekun­den. Da das maxi­ma­le Dreh­mo­ment jeder­zeit ansatz­los abruf­bar ist, beschleu­nigt das Motor­rad in jedem Fahr­zu­stand her­vor­ra­gend. Ein nied­ri­ger Schwer­punkt, ein stei­fer Leicht­me­tall­rah­men und hoch­wer­ti­ge, voll­stän­dig ein­stell­ba­re Fahr­werks­kom­po­nen­ten ver­lei­hen der Live­Wire zudem ein dyna­mi­sches Hand­ling. Ihre Reich­wei­te beträgt gemäß WMTC (World Motor­cy­cle Test Cycle) 158 Kilo­me­ter*.

Die Maschi­ne bie­tet einen hohen Kom­fort und ihr elek­tri­scher Reve­la­ti­on-Antriebs­strang, der wäh­rend der Fahrt einen unauf­dring­li­chen, jet­ar­ti­gen Sound erzeugt, pro­du­ziert nur wenig Wär­me. Er ist, wie Angel­le Sam­pey jetzt unter Beweis stell­te, sogar für den Drag Strip geeig­net

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