Was Du beim Kauf einer gebrauchten Harley-Davidson beachten solltest

Das Geschäft mit gebrauchten und neuen Harley-Davidson Motorrädern boomt in Deutschland. Leider kommt auch viel Schrott auf den Markt, denn nicht alle Verkäufer bzw. Inserate sind vertrauenswürdig. Du möchtest dir eine gebrauchte Harley-Davidson kaufen, die nicht nur optisch zu dir passt, sondern auch allerhöchste Ansprüche erfüllt? Wir geben dir hier ein paar echte Experten-Tipps an die Hand, worauf du beim Kauf achten solltest, wenn du eine gebrauchte Harley-Davidson Maschine suchst.

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Gebrauchte Harley-Davidson Bikes vom autorisierten Vertragshändler haben das “HD Originals” Qualitätssiegel. Damit garantieren wir, dass dein Traumbike von erfahrenen Harley-Davidson Mechanikern anhand unseres 99-Punkte Checks umfassend auf Herz und Nieren geprüft wurde. So stellen wir sicher, dass du nur 100% echte Harley-Qualität und somit technisch einwandfreie Motorräder bei uns kaufst. So viel Sicherheit bekommst du nur beim H-D Vertragshändler! 

Wir bei Börjes American Bikes bieten Dir ein umfangreiches Produktsortiment an unterschiedlichen Modellen und Baureihen. Und manchmal sind auch echte Schnäppchen dabei! Schau doch einfach mal vorbei – du wirst begeistert sein!

Schritt 1: Finde das richtige Harley-Davidson Modell für dich

Die Eigenschaften der Bikes sind von Modell zu Modell verschieden – egal ob Gebrauchtmotorrad oder Neufahrzeug. Lass dir daher ausreichend Zeit für deine Entscheidung und informiere dich umfassend, welches Bike genau deinen Anforderungen entspricht. Wir beraten dich gerne persönlich, welche Modelle und Baureihen am besten zu deinen Bedürfnissen und Erwartungen passen, denn die Möglichkeiten sind beinahe grenzenlos: 

Harley-Davidson SoftailPower und Stil verbunden mit Individualität und Tradition treffen auf modernste Technologie. Hierzu gehören zum Beispiel die Modelle Harley-Davidson Fat Boy, Sport Glide, Low Rider S, Heritage Classic, Softail Standard, Softail Deluxe oder die Harley-Davidson Breakout FXSB.

Harley-Davidson Dyna: Fahrdynamische Alternative zur Softail. Beliebte Modelle sind Street Bob, Fat Bob, Dyna Wide Glide oder Low Rider.

Harley-Davidson Tourer: Diese klassischen Modelle bieten mit Power und luxuriöser Ausstattung besonders für Langstrecken die perfekte Performance. Dazu gehören Road Glide, Road King, Ultra Limited, Pan America und natürlich die Harley-Davidson Street Glide und Harley-Davidson Electra Glide bzw. Electra Glide Ultra Limited FLHTK.

Harley-Davidson Sportster: Die amerikanische Legende unter den Harleys zählt zu den absoluten Klassikern und verkörpert Geschwindigkeit, Stil und Dynamik. Die Sportster umfasst die Modelle Super Low, Roadster, Forty Eight und Iron.

Harley-Davidson CVO Sondermodelle: Wie der Name bereits verrät, steht die CVO-Reihe für exklusive und vollausgestattete Harleys in limitierter Auflage. Dazu gehören beispielsweise die CVO Limited, CVO Street Glide oder CVO Road Glide.

Harley-Davidson V-Rod Familie: Die leistungsstarken “Power Cruiser” mit faszinierendem Look der Harley-Davidson Dragster und viel Hubraum, die nur noch als Gebrauchtbikes erhältlich sind.

Nicht zu vergessen ein individuelles Custom Bike von Harley-Davidson, das durch gezielte Custom-Maßnahmen seinen Look verändert hat. Dabei gehören die Bobber zu den beliebtesten Umbauten im Oldschool-Look. Auch gebrauchte Harley-Davidson Softail Custom Bikes oder die Sportster XL 1200 C gehören zu den Bestsellern im Bereich der Custom Bikes.

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Schritt 2: Lerne die Geschichte des Motorrads kennen

Jedes gebrauchte Fahrzeug hat seine ganz eigene Geschichte, aber nicht immer ist diese gut. Selbst wenn das Bike erst ein paar Monate oder ein Jahr alt ist, kann es bereits Mängel und Schäden aufweisen. Daher ist es wichtig, die Historie der Harley zu checken und sich genau über den Zustand der Maschine zu informieren.

Wie beurteile ich den Zustand des gebrauchten Bikes?

Der erste Eindruck zählt – sagt man ja so oft. Doch anders verhält es sich beim Kauf einer gebrauchten Harley-Davidson. Lass dich nicht vom ersten Eindruck blenden. Denn meistens sind Motorräder, die zum Verkauf angeboten werden, frisch geputzt und auf Hochglanz poliert. Daher ist hier der zweite Eindruck entscheidend! Nimm dir Zeit und begutachte das Bike in seinem Gesamtzustand kritisch. Am besten du notierst alle Schäden und Mängel direkt. Ein unschönes Erscheinungsbild, das jedoch nicht auf einen Schaden hinweist, sollte auf jeden Fall als Argument für die Preisverhandlung genutzt werden!

Gebrauchtspuren sind bei einem Motorrad unvermeidbar. Ist das Ergebnis des optischen Checks in Ordnung, geht’s ans Eingemachte. Bei Maschinen, die lange nicht gefahren wurden oder auf die Einlagerung bzw. Standzeit nicht vorbereitet waren, raten wir die Prüfung folgender Teile

  • Gummiteile und Kunststoffkomponenten 
  • farbige Verkleidungsteile (lackiert oder durchgefärbt)
  • elektrische Anlage (auch die Batterie)
  • Kraftstoffleitungen und -tank
  • Bremse: Bremszangen und -kolben

Unsere Tipps für den Gebrauchtkauf eines Motorrads: Beurteile den Zustand der Maschine im Detail 

  • Als erstes die Fahrgestellnummer am Motorradrahmen mit dem Fahrzeugbrief abgleichen
  • Ist etwas undicht an Motor, Kühlsystem, Kraftstoffanlage oder Getriebe? Solche Undichtigkeiten sind vor allem für die Umwelt sehr schädlich und sollten daher umgehend behoben werden. Andererseits offenbaren sie eine gewisse Nachlässigkeit des Vorbesitzers im Umgang mit seiner Maschine. Dies kann daher als Argument für die Preisverhandlung herangezogen werden.
  • Schleifspuren an den Enden des Lenkers, der Schwingungsdämpfer und den Armaturen können Hinweise auf einen Sturz geben. Weitere Schäden können beim Rahmen sichtbar sein und sind nur mit Tausch dessen zu reparieren. Wir raten weiter bei einem verformten oder abgerissenen Lenkeranschlag von einem Kauf ab.
  • Grobe Schleifspuren am Rahmen sind oft Zeugen eines Off-Road-Einsatzes oder deuten auf Unfälle hin. Ein Bike, das kein Geländemotorrad ist, jedoch trotzdem derartige Spuren aufweist, empfehlen wir nicht zu kaufen.
  • Umbauten: An dieser Stelle ist es sehr wichtig, mit dem Verkäufer zu klären, welche Bauteile und Komponenten umgebaut wurden, weshalb dies vorgenommen wurde und ob diese auch eingetragen sind. Lass dir hierfür die Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II) sowie alle Gutachten, Prüfberichte und die allgemeine Betriebserlaubnis vorlegen.
  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Rahmen oder die Schwingen nachträglich bearbeitet wurden, denn dies lässt teilweise die Betriebserlaubnis erlöschen und garantiert dadurch bei der nächsten HU große Probleme.

Auf jeden Fall solltest du die Sitzbank herunternehmen und den Pflegezustand der Maschine prüfen.

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Schritt 3: Auf jeden Fall eine Probefahrt machen

Egal ob vom Händler oder von privat – eine Probefahrt ist ein absolutes MUSS. Damit du weißt, worauf du bei der Fahrt achten musst, haben wir dir ein paar wichtige Kontrollpunkte für die Probefahrt zusammengestellt:

  • Wie verhält sich das Bike beim Start? Start bei kaltem Motor, merkwürdige Geräusche, Startschwierigkeiten?
  • Blauer Rauch aus dem Auspuff wird meist durch einen Defekt der Ventilschaftdichtung verursacht.
  • Eine holprige Kupplung deutet auf klar auf Verschleiß hin.
  • Vibriert der Motor stark oder macht merkwürdige Geräusche, liegt meist ein Defekt vor. 
  • Bremsen unbedingt mehrmals testen! Nur so kannst du herausfinden, ob sie zuverlässig und flüssig funktionieren.
  • Die Lenkung darf nicht nach rechts oder links ziehen.  
  • Teste bei der Probefahrt die Geschwindigkeit auch im Bereich zwischen 80 und 130 km/h. Nur so kannst du die Maschine unter Belastung testen. 

Auch wenn der Wohlfühl-Faktor sehr subjektiv ist, ist er doch am Ende sehr wichtig! 

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Fragen an den Verkäufer

Wer nach einem gebrauchten Motorrad sucht, kommt besonders im Internet oft auf interessante Angebote aus weit entfernten Standorten oder aus dem Ausland. Besonders wichtig sind hier klare Fragen, um durch die Antworten vorab die Entscheidungsfindung zu erleichtern. Wir empfehlen dir außerdem, die online-Anzeige sowie alle Bilder abzuspeichern, denn das alles dient als Grundlage für den Kaufvertrag.

Hier ein paar Fragen, die du vor dem Kauf einer gebrauchten Harley-Davidson stellen solltest:

  • Ist der Verkäufer der Harley-Davidson auch der Eigentümer oder nur der Besitzer? 
    Alle nötigen Informationen zum Bike solltest du dir vom Eigentümer einholen, denn er kennt seine Maschine besser als jeder Verkäufer. Wenn der Verkäufer nicht der Eigentümer ist, lass dir sicherheitshalber eine schriftliche Verkaufsvollmacht vorlegen.

  • Fragen nach genauer Modellbezeichnung, Baujahr und Leistungsvariante 
    Es kommt immer wieder vor, dass sich in Inseraten irrtümlich fehlerhafte Modellbezeichnungen oder Angaben zu Leistung und Ausstattung gemacht werden. 

  • Wann wurde das Motorrad erstmals zugelassen? 
    Das Datum der Erstzulassung sagt aus, ob du noch eine Gewährleistungs- bzw. Garantiefrist für das Bike hast.

  • Wie ist der tatsächliche Kilometerstand laut Tacho?
    So kannst du checken, ob die regelmäßig fälligen Inspektionen von einer Harley-Davidson Fachwerkstatt ausgeführt wurden. Das Scheck- bzw. Kundendienstheft gibt Aufschluss darüber, wer die Wartung durchgeführt hat. Bei widersprüchlichen Angaben zum Tachostand lass dir die Gründe fundiert erklären. Überprüfe auch direkt die Motornummer der Maschine.

  • Wie viele Vorbesitzer hatte das Motorrad bereits?
    In der Zeile B der Zulassungsbescheinigung findest du die Zahl der Vorbesitzer. Steht an dieser Stelle eine Null, so hatte die Maschine einen Vorbesitzer (Erstbesitzer). Achtung: Viele Vorbesitzer könnten ein Anzeichen dafür sein, dass die Vorgänger mit dem Bike nicht zufrieden waren.

  • Wurde die Maschine umgebaut? Wenn ja, mit Originalteilen oder Fremdteilen?  
    Wenn an der Maschine Teile montiert wurden, die die Betriebserlaubnis betreffen, muss dies im Fahrzeugbrief eingetragen sein. Vor dem Kauf müssen alle Zulassungsvoraussetzungen zweifelfrei und lückenlos geklärt und dokumentiert werden. Ist dies nicht möglich, solltest du misstrauisch werden und dir den Kauf gut überlegen.

Hast der Verkäufer alle Fragen umfangreich beantwortet und die Maschine macht optisch und technisch einen guten Eindruck, müsst ihr Euch nur noch preislich einig werden. Dann steht einem Kauf nichts mehr im Wege.

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Meistgestellte Fragen rund ums Thema Harley kaufen

Welche ist die günstigste Harley-Davidson?

Die beiden Modellfamilien Sportster und Street sind bei Einsteigern beliebt und werden als die günstigsten und handlichsten Harleys gehandelt. Sie sind auf dem europäischen und somit auch auf dem deutschen Gebrauchtmarkt erhältlich.

Wie teuer ist ein Harley-Davidson? 

Die teuerste Harley-Davidson kommt aus der Schweiz: Die Harley-Davidson Blue Edition von Bucherer ist ein handgefertigtes Einzelstück der Spitzenklasse und mit einem stolzen Preis von 1,8 Mio. Schweizer Franken das teuerste Bike der Welt. Aber es muss ja nicht gleich die Blue Edition sein! Bei Harley-Davidson gibt es natürlich auch Modelle fürs schmale Portemonnaie. Wir bei Börjes Bikes in Bremen-Stuhr und Augustfehn beraten dich gerne!

Welche Harley-Davidson ist in Deutschland am gefragtesten? 

Ob Sportster, Fat Boy oder Street Glide – eine Harley-Davidson steht für das einzigartige Road-66-Feeling. Gemessen an der Zahl der Neuzulassungen sind die drei beliebtesten Harley-Davidson Modelle des letzten Jahrzehnts die Harley-Davidson XL 1200 X Forty-Eight, gefolgt von der Street Bob und der Fat Bob/114. Die Fat Bob, Street Glide und die Forty-Eight sind außerdem in Deutschland die wertstabilsten Modelle mit hohem Wiederverkaufswert.

Was kostet eine kleine Harley?

Die kleinste und bisher günstigste Harley-Davidson ist die Street 750 für einen Neupreis knapp unter 8.000 Euro. Eine günstige Einsteiger-Harley ist außerdem die Harley-Davidson Sportster XL 883 L Super Low. Auf dem Gebrauchtmarkt kannst du je nach Alter und Zustand auch andere günstige Modelle und Baureihen bekommen.

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